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Heinz von Hennig

Aus U-Boot-Archiv Wiki

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Datenblatt: Heinz von Hennig
Geburtsdatum: 17.03.1922
Geburtsort: Berlin-Friedenau
Geburtsort Lage - Damals: Stadtteil von Berlin (1920) - Provinzfreie Stadt - Freistaat Preußen - Reichshauptstadt
Geburtsort Lage - Heute: Stadtteil von Berlin - Kreisfreie Stadt - Bundesland Berlin - Bundeshauptstadt
Todesdatum: 04.06.2013 (91 Jahre)
Todesort: -
Todesort - Lage: -
Dienstgrade
01.02.1941 Seekadett (Ernennung)
01.08.1941 Fähnrich zur See
01.07.1942 Oberfähnrich zur See
01.01.1943 Leutnant zur See mit Wirkung vom 01.01.1943 und mit Rangdienstalter vom 01.01.1943 (-167-)
01.10.1944 Oberleutnant zur See
Orden und Auszeichnungen
06.03.1942 U-Bootskriegsabzeichen 1939
26.06.1942 Eiserne Kreuz 2. Klasse
04.04.1944 Eiserne Kreuz 1. Klasse
00.09.1944 Dienstauszeichnung IV. Klasse
Militärischer Werdegang
23.09.1940 Eintritt in die Kriegsmarine als Seeoffiziersanwärter. Crew 40.
22.09.1940 - 11.12.1940 Infanteristische Grundausbildung bei der 7. Schiffsstammabteilung, Dänholm/Stralsund.
12.12.1940 - 03.06.1941 Bordausbildung auf dem Zerstörer Z 25.
04.06.1941 - 26.09.1941 Hauptlehrgang für Fähnriche mit anschließender Offiziershauptprüfung an der Marineschule Flensburg-Mürwik.
27.09.1941 - 21.10.1941 Zur Verfügung der 2. U-Flottille, Lorient.
22.10.1941 - 04.07.1942 Wachoffiziersschüler auf U 108 (IX B) unter Erich Hilsenitz. 3 Unternehmungen:
09.12.1941 - 25.12.1941 - Nordatlantik, westlich von Gibraltar. 2 Schiffe ↓ 7.620 BRT.
08.01.1942 - 04.03.1942 - Nordatlantik, Ostküste der USA. 5 Schiffe ↓ 20.082 BRT.
30.03.1942 - 01.06.1942 - Nordatlantik, Karibik. 5 Schiffe ↓ 31.340 BRT.
05.07.1942 - 30.08.1942 U-Wachoffizierslehrgang bei der 2. U-Lehrdivision, Gotenhafen.
31.08.1942 - 25.10.1942 Torpedolehrgang für U-Wachoffiziere an der Torpedoschule, Flensburg-Mürwik.
26.10.1942 - 21.11.1942 Nachrichtenlehrgang für U-Wachoffiziere an der Nachrichtenschule, Flensburg-Mürwik.
22.11.1942 - 20.12.1942 U-Flaklehrgang an der Schiffsartillerieschule, Saßnitz.
21.12.1942 - 12.01.1943 Baubelehrung für U 421 bei der 7. Kriegsschiffbaulehrabteilung, Danzig.
13.01.1943 - 31.10.1943 III. Wachoffizier auf U 421 (VII C) unter Hans Kolbus. (Ausbildung und Erprobung).
01.11.1943 - 31.03.1944 II. Wachoffizier auf U 421 (VII C) unter Hans Kolbus. 1 Unternehmung:
06.11.1943 - 08.01.1944 - Nordatlantik, westlich Irland.
01.04.1944 - 30.04.1944 I. Wachoffizier auf U 421 (VII C) unter Hans Kolbus. (Keine Unternehmungen).
29.04.1944 Verlust seines Bootes U 421 in Toulon durch Bombenangriff.
Das Boot wurde in Toulon beim einem Bombenangriff von 178 Boeing B-17 Flying Fortress und 310 Consolidated B-24 Liberator der 15. US-Air Force auf Toulon, an der Pier des Missiessy Quay durch Bombentreffer versenkt. Später gehoben und 1946 abgebrochen.
30.04.1944 - 31.05.1944 Zur Verfügung der 29. U-Flottille, Toulon.
01.06.1944 - 16.06.1944 Ortungslehrgang (Funkmeß) bei der 3. U-Lehrdivision, Neustadt.
17.06.1944 - 19.08.1944 Kommandanten-Lehrgang. Kommandanten-Schießlehrgang bei der 23. U-Flottille, Danzig.
20.08.1944 - 30.11.1944 Kommandant zur Verfügung in der 13. U-Stammkompanie/21. U-Flottille, Pillau.
01.12.1944 - 02.02.1945 Baubelehrung für U 2361 bei der 8. Kriegsschiffbaulehrabteilung, Hamburg.
03.02.1945 - 08.05.1945 Kommandant von U 2361 (XXIII) - (Ausbildung und Erprobung).
08.05.1945 - 28.02.1947 Britische Kriegsgefangenschaft in Camp 18 bei Featherstone Park-Haltwhistle.
Quellenverweise - Bundesarchiv-Militärarchiv (BArch-MA) | Invenio Online-Recherche
BArch PERS 6 Die Personalakten-Sammlung. Dies ist die Quelle für einzelne Personen. Hier liegen die Akten alphabetisch geordnet. Jede Ernennung zum Kommandanten, basiert rechtlich auf einem Dokument in diesem Bestand.
BArch RM 7 / 843 ff. Stellenbesetzungslisten. In den Akten der Seekriegsleitung (Skl) wurden regelmäßig Listen geführt, welcher Offizier auf welcher Position (Kommandant, I. W.O., L.I.) saß. Dies diente der personellen Übersicht für den B.d.U.
BArch RHD 18 Neben den Akten gibt es die gedruckten Ranglisten der Deutschen Kriegsmarine (Bestand BArch RHD 18). Hier sind die Offiziere nach ihren Crews und ihrem Dienstalter sortiert. Dies ist die beste Quelle, um das Beförderungsdatum zu verifizieren.
Literaturverweise
Rainer Busch/Hans Joachim Röll "Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - Die deutschen U-Boot-Kommandanten"- Mittler Verlag 1996 - S. 97. | → Amazon
Walter Lohmann/Hans H. Hildebrand "Die deutsche Kriegsmarine 1939 - 1945" - Podzun Verlag 1956 - Band 3 - Abschnitt 292 - S. 97. | → Amazon
Dr. Erich Uetrecht "Meyers Orts- und Verkehrslexikon des Deutschen Reiches" - Verlag Leipzig u. Wien Bibliographisches Institut 1912 - 1935. | → ZVAB - Antiquariat
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