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U 703

Aus U-Boot-Archiv Wiki


DAS BOOT:

Typ: VII C
Bauauftrag: 09.10.1939
Bauwerft: H.C. Stülcken & Sohn, Hamburg
Baunummer: 762
Serie: U 701 - U 722
Kiellegung: 09.08.1940
Stapellauf: 18.07.1941
Indienststellung: 16.10.1941
Indienststellungskommandant: Oberleutnant zur See Heinz Bielfeld
Feldpostnummer: M - 25 617

Kommandanten

16.10.1941 - 05.07.1943 Kapitänleutnant Heinz Bielfeld
06.07.1943 - 17.09.1944 Oberleutnant zur See Joachim Brünner

Flottillen

16.10.1941 - 00.03.1942 Ausbildungsboot 6. U-Flottille, Danzig
00.03.1942 - 30.06.1942 Frontboot 6. U-Flottille, St. Nazaire
01.07.1942 - 31.05.1943 Frontboot 11. U-Flottille, Bergen
01.06.1943 - 17.09.1944 Frontboot 13. U-Flottille, Trondheim

AUSBILDUNG UND ERPROBUNGEN:

17.10.1941 - 20.10.1941 Hamburg Einräumen und Probefahrten.
20.10.1941 - 28.10.1941 Kiel Erprobungen beim UAK.
29.10.1941 - 31.10.1941 Kiel Reparatur des Seitenruders bei den Deutschen Werken AG.
31.10.1941 - 10.11.1941 Kiel Erprobungen beim UAK.
11.11.1941 - 15.11.1941 Kiel Erprobungen beim NEK.
16.11.1941 - 21.11.1941 Rönne Abhorchen bei der UAG-Schall.
21.11.1941 - 25.11.1941 Danzig Erprobungen beim UAK.
25.11.1941 - 29.11.1941 Gotenhafen Erprobungen beim TEK.
29.11.1941 - 14.12.1941 Hela Frontausbildung bei der AGRU-Front.
15.12.1941 - 17.12.1941 Danzig Schraubenreparatur bei der Danziger Werft AG.
17.12.1941 - 28.12.1941 Danzig Schießausbildung bei der 25. U-Flottille.
29.12.1941 - 10.01.1942 Gotenhafen Taktische Ausbildung bei der 27. U-Flottille.
16.01.1942 - 19.03.1942 Hamburg Restarbeiten bei H.C. Stülcken & Sohn.
19.03.1942 - 20.03.1942 Hamburg Ausrüstung zur 1. Unternehmung.

DIE UNTERNEHMUNGEN:

1. Unternehmung:

21.03.1942 - 09:00 Uhr aus Hamburg → → → → 21.03.1942 - 13:30 Uhr in Brunsbüttel
22.03.1942 - 07:30 Uhr aus Brunsbüttel → → → → 22.03.1942 - 12:50 Uhr in Helgoland
01.04.1942 - 18:30 Uhr aus Helgoland → → → → 04.04.1942 - 09:00 Uhr in Stavanger

Die Fahrt: U 703, unter Oberleutnant zur See/Kapitänleutnant Heinz Bielfeld, war 3 Tage und 20 Minuten auf See. Am 22.03.1942 wurde auf Helgoland diverse Reparaturen durchgeführt. Anschließend operierte das Boot im Nordmeer. Es gehörte zur U-Boot-Gruppe Wachsam. Schiffe konnten auf dieser Unternehmung nicht versenkt oder beschädigt werden. Nach der Fahrt blieb U 703 vom 05.04.1942 bis zum 12.04.1942 in 3-Stundenbereitschaft.

Verlegungsfahrt:

13.04.1942 - 06:03 Uhr aus Stavanger → → → → 13.04.1942 - 14:05 Uhr in Bergen

Die Fahrt: U 703, unter Kapitänleutnant Heinz Bielfeld, war 8 Stunden und 2 Minuten auf See. Das Boot verlegte von Stavanger nach Bergen. Dort blieb es bis zum 24.04.1942 in 12-Stundenbereitschaft.

2. Unternehmung:

26.04.1942 - 03:00 Uhr aus Bergen → → → → 07.05.1942 - 19:35 Uhr in Reinöya

Die Fahrt: U 703, unter Kapitänleutnant Heinz Bielfeld, war 11 Tage, 16 Stunden und 35 Minuten auf See und legte dabei 3.244 sm zurück. Das Boot operierte im Nordmeer. Es gehörte zur U-Boot-Gruppe Strauchritter. Schiffe konnten auf dieser Unternehmung keine Schiffe versenken oder beschädigen.

3. Unternehmung:

10.05.1942 - 17:00 Uhr aus Reinöya → → → → 10.05.1942 - //:// Uhr in Kirkenes
10.05.1942 - 22:00 Uhr aus Kirkenes → → → → 12.05.1942 - 13:13 Uhr in Harstad
12.05.1942 - 23:55 Uhr aus Harstad → → → → 13.05.1942 - 07:25 Uhr in Skjomenfjord
16.05.1942 - 15:04 Uhr aus Skjomenfjord → → → → 30.05.1942 - 04:51 Uhr in Harstad
30.05.1942 - 06:15 Uhr aus Harstad → → → → 30.05.1942 - 11:10 Uhr in Narvik
30.05.1942 - //:// Uhr aus Narvik → → → → 30.05.1942 - 14:40 Uhr in Skjomenfjord

Die Fahrt: U 703, unter Kapitänleutnant Heinz Bielfeld, war 17 Tage auf See und legte dabei 3.848,8 sm über und 113,7 sm unter Wasser zurück. Am 1.05.1942 erfolgte in Kirkenes der Befehlsempfang, am 12.05.1942 in Harstad Marschanweisungen erhalten und am 13.05.1942 in Skjomenfjord Brennstoff ergänzt und Reparaturarbeiten durchgeführt. Anschließend operierte das Boot operierte im Nordmeer, gegen die Geleitzüge QP-12 und PQ-16. Es gehörte zur U-Boot-Gruppe Greif. Auf dem Rückmarsch wurde am 30.05.1942 in Harstad Proviant ergänzt und über Narvik in den Skjomenfjord gelaufen. U 703 konnte auf dieser Unternehmung 1 Schiff mit 6.191 BRT versenken.

Versenkt wurde: 26.05.1942 - am - Syros - 6.191 BRT.

Verlegungsfahrt:

01.06.1942 - 17:40 Uhr aus Skjomenfjord → → → → 01.06.1942 - //:// Uhr in Narvik
01.06.1942 - 21:00 Uhr aus Narvik → → → → 04.06.1942 - 12:28 Uhr in Bergen

Die Fahrt: U 703 unter Kapitänleutnant Heinz Bielfeld, war 4 Tage auf See. Das Boot verlegte von Skjomenfjord über Narvik (Befehlsempfang), in die Werft nach Bergen.

4. Unternehmung:

29.06.1942 - 17:00 Uhr aus Bergen → → → → 15.07.1942 - 20:00 Uhr in Narvik

Die Fahrt: U 703, unter Kapitänleutnant Heinz Bielfeld, war 16 Tage und 3 Stunden auf See und legte dabei 3.889 sm über und 66 sm unter Wasser zurück. Das Boot operierte im Nordmeer, gegen die Geleitzüge QP-13 und PQ-17. Es gehörte zur U-Boot-Gruppe Eisteufel. U 703 konnte auf dieser Unternehmung 2 Schiffe mit zusammen 12.124 BRT versenken.

Versenkt wurden: 05.07.1942 - br - Empire Byron - 6.645 BRT05.07.1942 - br - River Afton - 5.479 BRT.

Verlegungsfahrt:

02.08.1942 - 20.04 Uhr aus Narvik → → → → 04.08.1942 - 17:12 Uhr in Trondheim

Die Fahrt: U 703, unter Kapitänleutnant Heinz Bielfeld, war 1 Tag, 21 Stunden und 8 Minuten auf See. Das Boot verlegte von Narvik, zur Reparaturen, nach Trondheim.

Der Kommandat zur Verlegungsfahrt: Das Personal des Werkstattschiffes (Huascaran) unter Führung des Kptl.(Ing.) Köpke, hat sich ganz besonders bewährt. Es war Tag und Nacht zu jeder Zeit und in der genügenden Stärke zur Stelle, es arbeitete schnell, sicher und erfahren. Schiff ist Werft in Norwegen vorzuziehen.

5. Unternehmung:

09.08.1942 - 20:00 Uhr aus Trondheim → → → → 11.09.1942 - 15:00 Uhr in Harstad
11.09.1942 - 16:33 Uhr aus Harstad → → → → 11.09.1942 - 21:56 Uhr in Skjomenfjord

Die Fahrt: U 703, unter Kapitänleutnant Heinz Bielfeld, war 33 Tage und 23 Minuten auf See und legte dabei 6.294,4 sm über und 105,5 sm unter Wasser zurück. Das Boot operierte im Nordmeer, der Barentssee, nordwestlich von Island, der Dänemark Straße und bei der Insel Spitzbergen. Auf dem Rückmarsch wurde am 11.09.1942 in Harstad Rücksprache mit dem Admiral Nordmeer gehalten und anschließend in den Skjomenfjord gelaufen. Schiffe konnten auf dieser Unternehmung nicht versenkt oder beschädigt werden.

6. Unternehmung:

14.09.1942 - 08:00 Uhr aus Skjomenfjord → → → → 14.09.1942 - 16:25 Uhr in Harstad
14.09.1942 - 18:44 Uhr aus Harstad → → → → 26.09.1942 - 19:48 Uhr in Narvik

Die Fahrt: U 703, unter Kapitänleutnant Heinz Bielfeld, war 12 Tage, 9 Stunden und 29 Minuten auf See und legte dabei 3.150,5 sm über und 62,5 sm unter Wasser zurück. Am 14.09.1942 wurde in Harstad nochmals Proviant aufgenommen. Anschließend operierte das Boot im Nordmeer, gegen den Geleitzug QP-14. Es gehörte zur U-Boot-Gruppe Trägertod. U 703 konnte auf dieser Unternehmung 1 Kriegsschiff mit 1.870 ts versenken.

Versenkt wurde: 20.09.1942 - br - HMS Somali (F.33) - 1.870 ts.

Der Admiral Nordmeer zur 5. Unternehmung: Operation gegen PQ 14 wurde gut durchgeführt. Versenkung eines Zerstörers - "Tribal-Klasse" - ist anzuerkennen.

Verlegungsfahrt:

26.09.1942 - //:// Uhr aus Narvik → → → → 26.09.1942 - 23:42 Uhr in Skjomenfjord
28.09.1942 - 08:00 Uhr aus Skjomenfjord → → → → 30.09.1942 - 15:40 Uhr in Trondheim

Die Fahrt: U 703, unter Kapitänleutnant Heinz Bielfeld, war 3 Tage auf See. Das Boot verlegte von Narvik über Skjomenfjord (Brennstoff und Proviant ergänzt), in die Werft nach Trondheim.

Der Kommandant zur Verlegungsfahrt: Bemerkenswert ist, daß 3 Probefahrten gemacht werden mußten und der Fertigstellungstermin fünfmal verlängert werden mußte.

Verlegungsfahrt:

28.12.1942 - 09:07 Uhr aus Trondheim → → → → 31.12.1942 - 19:17 Uhr in Bergen

Die Fahrt: U 703, unter Kapitänleutnant Heinz Bielfeld, war 3 Tage, 10 Stunden und 10 Minuten auf See. Das Boot verlegte von Trondheim nach Bergen. Dort ging es zur Verfügung der TVA für Torpedoseegangschießen.

7. Unternehmung:

07.03.1943 - 17:30 Uhr aus Bergen → → → → 05.04.1943 - 20:20 Uhr in Hammerfest

Die Fahrt: U 703, unter Kapitänleutnant Heinz Bielfeld, war 29 Tage, 2 Stunden und 50 Minuten auf See und legte dabei 4.416,5 sm über und 142,9 sm unter Wasser zurück. Das Boot operierte im Nordmeer. Es konnte auf dieser Unternehmung keine Schiffe versenken oder beschädigen.

8. Unternehmung:

17.04.1943 - //:// Uhr aus Hammerfest → → → → 15.05.1943 - 16:00 Uhr in Hammerfest

Die Fahrt: U 703, unter Kapitänleutnant Heinz Bielfeld, war 28 Tage auf See. Das Boot operierte im Nordmeer. Es gehörte zur U-Boot-Gruppe Monsun. U 703 konnte auf dieser Unternehmung keine Schiffe versenken oder beschädigen.

Verlegungsfahrt:

18.05.1943 - 16:00 Uhr aus Hammerfest → → → → 19.05.1943 - 11:55 Uhr in Narvik
19.05.1943 - 17:02 Uhr aus Narvik → → → → 21.05.1943 - 04:10 Uhr in Trondheim

Die Fahrt: U 703, unter Kapitänleutnant Heinz Bielfeld, war insgesamt 2 Tage, 7 Stunden und 3 Minuten auf See. Das Boot verlegte von Hammerfest über Narvik (Besprechung), nach Trondheim.

9. Unternehmung:

19.07.1943 - 10:55 Uhr aus Trondheim → → → → 03.08.1943 - 15:00 Uhr in Harstad
03.08.1943 - 16:00 Uhr aus Harstad → → → → 03.08.1943 - 20:00 Uhr in Narvik

Die Fahrt: U 703, unter Oberleutnant zur See Joachim Brünner, war 15 Tage, 8 Stunden und 5 Minuten auf See und legte dabei 2.825,7 sm über und 134,4 sm unter Wasser zurück. Das Boot operierte im Nordmeer, der Kostin Straße, legte die Wetterboje WF-106 aus und ging zur Rettung sowjetischer Schiffbrüchiger zur Hopen Insel. Auf dem Rückmarsch wurde am 03.08.1943 in Harstad ein Lotse an Bord genommen. U 703 konnte auf dieser Unternehmung 1 Kriegsschiff mit 559 ts versenken.

Versenkt wurde: 30.07.1943 - sw - T-911/TSC-65 - 559 ts.

10. Unternehmung:

14.08.1943 - 09:30 Uhr aus Narvik → → → → 15.08.1943 - 19:28 Uhr in Tromsö
15.08.1943 - 20:18 Uhr aus Tromsö → → → → 16.08.1943 - 08:10 Uhr in Hammerfest
17.08.1943 - 08:15 Uhr aus Hammerfest → → → → 09.10.1943 - 14:30 Uhr in Harstad
10.10.1943 - 08:50 Uhr aus Harstad → → → → 10.10.1943 - 14:00 Uhr in Narvik

Die Fahrt: U 703, unter Oberleutnant zur See Joachim Brünner, war 25 Tage, 8 Stunden und 59 Minuten auf See und legte dabei 7.922 sm über und 179,7 sm unter Wasser zurück. Am 15.08.1943 wurde in Tromsö Ergänzungen durchgeführt und Ausrüstung aufgenommen und am 16.08.1943 in Hammerfest die Wetterstation an Bord genommen. Anschließend operierte das Boot im Nordmeer, brachte die Wetterstation "Gerhard" auf der Insel Nowaja Semlja aus und operierte in der Westsibirische See. Auf dem Rückmarsch wurden die restlichen sowjetischen Schiffbrüchigen von der Hopen Insel gerettet und am 09.10.1943 in Harstad ein Lotse an Bord genommen. U 703 konnte auf dieser Unternehmung 1 Schiff mit 4.146 BRT versenken.

Versenkt wurde: 01.10.1943 - sj - Sergej Kirov - 4.146 BRT.

Verlegungsfahrt:

12.10.1943 - 17:30 Uhr aus Skjomenfjord → → → → 14.10.1943 - 18:00 Uhr in Trondheim
18.10.1943 - 08:00 Uhr aus Trondheim → → → → 19.10.1943 - 14:30 Uhr in Bergen

Die Fahrt: U 703, unter Oberleutnant zur See Joachim Brünner, war 3 Tage und 7 Stunden auf See. Das Boot verlegte von Skjomenfjord über Trondheim, in die Werft nach Bergen.

Verlegungsfahrt:

13.01.1944 - 07:30 Uhr aus Bergen → → → → 14.01.1944 - 18:00 Uhr in Kristiansand
15.01.1944 - 12:10 Uhr aus Kristiansand → → → → 17.01.1944 - 14:00 Uhr in Kiel

Die Fahrt: U 703, unter Oberleutnant zur See Joachim Brünner, war 3 Tage,12 Stunden und 20 Minuten auf See. Das Boot verlegte von Bergen über Kristiansand (Geleitbesprechung), in die Werft nach Kiel. Später ging es, wegen Überlastung der Werft, nach Königsberg und am 15.02.1944 zurück nach Kiel.

11. Unternehmung:

24.02.1944 - 08:00 Uhr aus Kiel → → → → 25.02.1944 - 18:40 Uhr in Kristiansand
25.02.1944 - 21:40 Uhr aus Kristiansand → → → → 26.02.1944 - 05:30 Uhr in Egersund
26.02.1944 - 08:15 Uhr aus Egersund → → → → 28.02.1944 - 22:00 Uhr in Trondheim
29.02.1944 - 15:15 Uhr aus Trondheim → → → → 29.02.1944 - 19:40 Uhr in Trondheim
01.03.1944 - 09:17 Uhr aus Trondheim → → → → 08.03.1944 - 05:05 Uhr in Narvik

Die Fahrt: U 703, unter Oberleutnant zur See Joachim Brünner, war 11 Tage, 8 Stunden und 28 Minuten auf See und legte dabei 2.725 sm über und 85 sm unter Wasser zurück. Am 25.02.1944 erfolgte in Kristiansand die Geleitbesprechung, am 26.02.1944 lief das Boot, wegen Luftgefahr, in Egersund ein und am 28.02.1944 in Trondheim. Nach dem Auslaufen mußte U 703 wegen schlechtem Wetter, am 29.02.1944 wieder nach Trondheim zurück. Anschließend operierte das Boot im Nordmeer, gegen den Geleitzug RA-57. Es gehörte zur U-Boot-Gruppe Taifun. U 703 konnte auf dieser Unternehmung 1 Schiff mit 7.062 BRT versenken. Am 06.03.1944 starben 2 Mann nach einem Fliegerangriff und 6 wurden Verletzt. Ein dritter Mann starb am 07.03.1944 an den folgen der Verletzungen.

Versenkt wurde: 04.03.1944 - br - Empire Tourist - 7.062 BRT.

Der Kommandant zur 10. Unternehmung: Die Besatzung hat gut gearbeitet. Die fehlende Erfahrung von wieder 16 neu eingeschifften Soldaten mußte durch scharfe Beaufsichtigung ausgeglichen werden.

Der Führer der U-Boote Norwegen zur 10. Unternehmung: Abbruch der Operation durch personelle Verluste ist nicht gerechtfertigt.

12. Unternehmung:

08.04.1944 - 20:30 Uhr aus Narvik → → → → 29.04.1944 - 14:20 Uhr in Harstad
29.04.1944 - 17:25 Uhr aus Harstad → → → → 29.04.1944 - 22:35 Uhr in Narvik
30.04.1944 - 02:37 Uhr aus Narvik → → → → 30.04.1944 - //:// Uhr in Bogenbucht
30.04.1944 - 10:20 Uhr aus Bogenbucht → → → → 30.04.1944 - 13:27 Uhr in Ramsund
30.04.1944 - 19:47 Uhr aus Ramsund → → → → 05.05.1944 - 17:30 Uhr in Trondheim

Die Fahrt: U 703, unter Oberleutnant zur See Joachim Brünner, war 27 Tage auf See und legte dabei 3.815,5 sm über und 508 sm unter Wasser zurück. Das Boot operierte im Nordmeer, gegen den Geleitzug RA-58. Es gehörte zu den U-Boot-Gruppen Donner und Donner & Keil. Am 29.04.1944 lief das es, zur Marschanweisung, in Harstad, und zur Überprüfung der Dieselkupplung in Narvik ein. Am 30.04.1944 wurde in der Bogenbucht Brennstoff und Proviant ergänzt und in Ramsund Torpedos übernommen. Anschließend setzte U 703 seine Unternehmung im Nordmeer fort. Schiffe konnten auf dieser Unternehmung nicht versenkt oder beschädigt werden.

Der Kommandant zur 11. Unternehmung: Obwohl das Boot seit seiner letzten Grundüberholung erst auf eine kurze Fahrzeit zurückblickt, ist vor allem die Dieselanlage schon wieder Reparaturbedürftig. Das Dieselpersonal war mit der Beseitigung der ohne Pause auftretenden Störungen in starkem Maße belastet.

Verlegungsfahrt:

29.07.1944 - 09:30 Uhr aus Trondheim → → → → 31.07.1944 - 18:55 Uhr in Ramsund
01.08.1944 - 14:33 Uhr aus Ramsund → → → → 01.08.1944 - 16:30 Uhr in Bogenbucht
01.08.1944 - 18:00 Uhr aus Bogenbucht → → → → 01.08.1944 - 20:06 Uhr in Narvik

Die Fahrt: U 703, unter Oberleutnant zur See Joachim Brünner, war 2 Tage, 14 Stunden und 22 Minuten auf See. Das Boot verlegte von Trondheim (an Bord waren 10 norwegische SS-Männer) über Ramsund (SS-Trupp steigt auf U 307 über, Torpedos ausgetauscht) Bogenbucht (Minengerät abgegeben) nach Narvik (Warten auf Wetterboje).

13. Unternehmung:

20.08.1944 - 10:50 Uhr aus Narvik → → → → 21.08.1944 - 11:36 Uhr in Tromsö
21.08.1944 - 13:50 Uhr aus Tromsö → → → → 10.09.1944 - 09:50 Uhr in Harstad
11.09.1944 - 00:13 Uhr aus Harstad → → → → 11.09.1944 - 08:10 Uhr in Bogenbucht
12.09.1944 - 19:48 Uhr aus Bogenbucht → → → → 12.09.1944 - 21:45 Uhr in Narvik

Die Fahrt: U 703, unter Oberleutnant zur See Joachim Brünner, war 21 Tage, 6 Stunden und 30 Minuten auf See und legte dabei 3.939,2 sm über und 107 sm unter Wasser zurück. Am 21.08.1944 wurde in Tromsö Befehle übernommen. Anschließend operierte das Boot im Nordmeer, gegen die Geleitzüge JW-59 und RA-59A, boot Geleitschutz für das Wetterbeobachtungsschiff Kehdingen an der ostgrönländischen Küste (Wettertrupp "Edelweiss I"), und warf die Wetterboje "Ernst" nördlich von Island ab. Am 01.09.1944 wurde von der Kehdingen 20 m³ Brennstoff übernommen. U 703 gehörte zur U-Boot-Gruppe Trutz. Auf dem Rückmarsch wurde am 10.09.1944 in Harstad Verpflegung ergänzt und am 11.09.1944 in der Bogenbucht eine weitere Wetterboje übernommen. Schiffe konnten auf dieser Unternehmung nicht versenkt oder beschädigt werden.

14. Unternehmung:

17.09.1944 - 12:15 Uhr aus Narvik → → → → 17.09.1944 - Boot verschollen

Die Fahrt: U 703, unter Oberleutnant zur See Joachim Brünner, war unbekannte Tage auf See. Das Boot sollte im Nordmeer operieren und östlich von Island eine Wetterboje ausetzen. U 703 ist seit dem Auslaufen aus unbekannten Gründen verschollen


DAS SCHICKSAL:

Datum: 17.09.1944
Letzter Kommandant: Oberleutnant zur See Joachim Brünner
Ort: Nordmeer
Position: 67°--' N - 14°--' W
Planquadrat: -
Versenkt durch: Unbekannt
Tote: 54
Überlebende: 0

Detailangaben zum Schicksal:

U 703 ist seit dem 17.09.1944 im Nordmeer aus unbekannter Ursache verschollen. Das Boot meldete sich seit dem Auslaufen am 17.09.1944 nicht mehr. Auf einen Funkspruch des Führers der U-Boote Nordmeer vom 06.10.1944 meldete sich das Boot nicht. Es wurde mit Wirkung vom 06.10.1944 als vermisst erklärt. Die Umstände des Verlustes sind bis heute ungeklärt.


DIE BESATZUNG:

Seit 17.09.1944 sind verschollen: (53)

Albers, FritzBerger, ErichBinder, PaulBöhme, SiegfriedBrünner, JoachimDiekmann, FriedrichDulder, GustavErnst, AdolfFassnacht, PaulFuchs, KarlGeupel, HelmutGötz, HansGross, HeinrichHanke, HerbertHarreiner, KarlHilbrandt, PaulHörber, ErnstHofmann, HermannHuhn, ErwinHüther, HelmutKadermann, ErnstKlaus, FranzKlischat, HansKohler, HansKöstlmeier, AlbertKoszior, ErnstKrämer, WilhelmLind, FritzLook, KarlMähnz-Junkers, HansMaisch, JohannMargies, Karl-HeinzMay, HansMeinshausen, AdolfMüller, GeorgÖchsler, GeorgPöcker, GerhardPopendicker, RudolfPosingis, ErwinPuderwinski, WalterRiediger, Otto-HeinzRing, FritzRoth, HeinzSiekor, HeinzStiller, HorstStrunck, Karl-HeinzTauss, FranzTremel, TheodorVoss, PeterWapniarz, HelmutWerth, ViktorWiese, ErnstWolter, HerbertWortmann, Hans

Vor dem 17.09.1944: (19)

Ballschuss, ReinhardBecker, WilliamBielfeld, HeinzBrausewetter, FritzDenig, EmilGohdes, HeinzGrönegress, WilhelmHauptfleisch, Krey, HeinzMaier, HeinzNoack, Hans-DietrichSackgasser, Schlott, HeinrichSchwarz, RolfSumpf, WernerTodenhagen, DietherVerpoorten, HubertWerner, AlfredWunderlich, Erich

Einzelverluste: (3)

Junker, ErichKretschmar, PaulSchade, Heinz


LITERATUR:

Rainer Busch/Hans-Joachim Röll - "Die deutschen U-Boot-Kommandanten"

Rainer Busch/Hans-Joachim Röll - "U-Boot-Bau auf deutschen Werften"

Rainer Busch/Hans-Joachim Röll - "Die deutschen U-Boot-Verluste"

Rainer Busch/Hans-Joachim Röll - "Die deutschen U-Boot-Erfolge"

Herbert Ritschel - Band 13 - "Kurzfassung Kriegstagebücher Deutscher U-Boote 1939 - 1945 / U 661 - U 849 Seite 81 - 96.


ANMERKUNGEN:

① Hier wird immer der letzte Dienstgrad des Kommandanten genannt den er auf dem Boot inne hatte. Für näheres, siehe Kommandanten.

② Hier sind Besatzungsmitglieder aufgeführt die zwischen der Indienststellung und dem letzten auslaufen auf dem Boot, zeitweise, gedient haben. Die Angaben sind unvollständig.

U 702U 703U 704

Liste aller U-Boote