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Paul Meyer

Aus U-Boot-Archiv Wiki

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Datenblatt: Paul Franz Meyer
Geburtsdatum: 27.08.1917
Geburtsort: Zoppot
Geburtsort Lage-Damals: Landkreis Neustadt in Westpreußen - Regierungsbezirk Danzig - Preußische Provinz Westpreußen
Geburtsort Lage-Heute: Sopot - Kreisfreie Stadt - Woiwodschaft Pommern - Republik Polen
Todesdatum: -
Todesort: -
Todesort-Lage: -
Dienstgrade
01.10.1936 Obermatrose
01.01.1937 Oberstabsmatrose
01.12.1939 Fähnrich (W)
01.08.1940 Oberfähnrich (W)
01.04.1941 Leutnant (W)
01.04.1943 Oberleutnant zur See mit Rangdienstalter vom 01.04.1943 (-6-)
Orden und Auszeichnungen
00.05.1942 Eiserne Kreuz 2. Klasse
00.07.1942 Zerstörerkriegsabzeichen
08.11.1943 U-Bootskriegsabzeichen 1939
00.11.1943 Eiserne Kreuz 1. Klasse
Militärischer Werdegang
01.03.1936 Eintritt in die Kriegsmarine als Rekrut (Berufssoldat] - Crew 38 eingegliedert.
31.03.1936 - 01.10.1936 Infanteristische Grundausbildung und Waffenlehrgänge bei der 1./I. Marine-Artillerieabteilung, Kiel.
00.10.1936 - 00.03.1937 Bordausbildung auf dem Schulschiff Schleswig-Holstein.
08.03.1937 - 18.05.1937 Offiziers-Vorbereitungslehrgang an der Marineschule Flensburg-Mürwik.
19.05.1937 - 27.11.1937 Hauptlehrgang für Fähnriche mit anschließender Offiziershauptprüfung an der Marineschule, Flensburg-Mürwik.
28.11.1937 - 20.02.1938 Artillerielehrgang für Fähnriche an der Schiffsartillerieschule, Kiel-Wik.
21.02.1938 - 31.03.1938 Infanterielehrgang für Fähnriche bei der 7. Schiffsstammabteilung, Stralsund.
01.04.1938 - 30.09.1938 Bordausbildung im Sperrschulverband.
01.10.1938 - 01.03.1939 Sperrlehrgang für Fähnriche an der Sperrschule, Kiel-Wik.
02.03.1939 - 14.10.1941 Nicht ermittelt.
01.07.1941 - Umschulung vom Waffen- zum Seeoffizier.
15.10.1941 - 14.11.1941 Baubelehrung für den Zerstörer Z 30 bei der Deschimag AG Weser, Bremen.
15.11.1941 - 08.07.1942 Wachoffizier auf dem Zerstörer Z 30.
08.07.1942 - 29.08.1942 U-Wachoffizierslehrgang bei der 2. U-Lehrdivision, Gotenhafen.
30.08.1942 - 25.10.1942 Torpedolehrgang für U-Wachoffiziere an der Torpedoschule, Flensburg-Mürwik.
26.10.1942 - 21.11.1942 Nachrichtenlehrgang für U-Wachoffiziere an der Nachrichtenschule, Flensburg-Mürwik.
22.11.1942 - 16.12.1942 Artillerielehrgang für U-Wachoffiziere an der Schiffsartillerieschule, Kiel-Wik.
17.12.1942 - 00.12.1942 Personalreserve der 2. U-Flottille, Lorient.
00.12.1942 - 23.10.1943 II. Wachoffizier, und ab 00.07.1943 I. Wachoffizier auf U 505 (IX C) unter Peter Zschech. 5 Unternehmungen:
01.07.1943 - 13.07.1943 - Golf von Biskaya (Abbruch wegen Waboschäden).
01.08.1943 - 02.08.1943 - Golf von Biskaya (Abbruch wegen Geräuschen beim Tauchen).
14.08.1943 - 15.08.1943 - Golf von Biskaya (Abbruch wegen Wassereinbruch).
21.08.1943 - 22.08.1943 - Golf von Biskaya (Abbruch wegen Ölspur).
18.09.1943 - 30.09.1943 - Westlicher Golf von Biskaya (Abbruch wegen Ausfall E-Maschine).
24.10.1943 - 07.11.1943 I. Wachoffizier auf U 505 unter Peter Zschech und Kommandant in Vertretung auf U 505 (IX C). 1 Unternehmung:
09.10.1943 - 07.11.1943 - Mittelatlantik, Azoren (Abbruch wegen Suizid des Kommandanten).
08.11.1943 - 04.06.1944 I. Wachoffizier auf U 505 (IX C) unter Harald Lange. 2 Unternehmungen:
25.12.1943 - 02.01.1944 - Westlicher Golf von Biskaya.
16.03.1944 - 04.06.1944 - Mittelatlantik, vor Freetown und Dakar.
04.06.1944 Kaperung von U 505 im Mittelatlantik nordwestlich von Dakar (Senegal).
Das Boot wurde, durch die Grumman F4F Wildcat F-1 (John-W. Cadle Jr.) und F-7 (Wolffe-W. Roberts) des US-Geleitflugzeugträgers USS Guadalcanal (CVE-60) (Capt. Daniel-Vincent Gallery) mit Fliegerbomben und durch Hedgehog sowie vierzehn Wasserbomben der USS Chatelain (DE-149) schwer beschädigt zum Auftauchen gezwungen und anschließend von den Geleitzerstörer USS Chatelain (DE-149) (Lt.Comdr. Dudley-S. Knox) und USS Pillsbury (DE-133) (Lt.Comdr. George Washington Casselman), gekapert. (keine Verluste, 60 Überlebende).
04.06.1944 - 00.05.1946 Amerikanische Kriegsgefangenschaft in Ruston/Louisiana.
Quellenverweise - Bundesarchiv-Militärarchiv (BArch-MA) | Invenio Online-Recherche
BArch PERS 6 Die Personalakten-Sammlung. Dies ist die Quelle für einzelne Personen. Hier liegen die Akten alphabetisch geordnet. Jede Ernennung zum Kommandanten, basiert rechtlich auf einem Dokument in diesem Bestand.
BArch RM 7 / 843 ff. Stellenbesetzungslisten. In den Akten der Seekriegsleitung (Skl) wurden regelmäßig Listen geführt, welcher Offizier auf welcher Position (Kommandant, I. W.O., L.I.) saß. Dies diente der personellen Übersicht für den B.d.U.
BArch RHD 18 Neben den Akten gibt es die gedruckten Ranglisten der Deutschen Kriegsmarine (Bestand BArch RHD 18). Hier sind die Offiziere nach ihren Crews und ihrem Dienstalter sortiert. Dies ist die beste Quelle, um das Beförderungsdatum zu verifizieren.
Literaturverweise
Rainer Busch/Hans Joachim Röll "Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - Die deutschen U-Boot-Kommandanten"-Mittler Verlag 1996-S. 161. | → Amazon
Walter Lohmann/Hans H. Hildebrand "Die deutsche Kriegsmarine 1939 - 1945"-Podzun Verlag 1956-Band 3-Abschnitt 293-S. 44. | → Amazon
Dr. Erich Uetrecht "Meyers Orts- und Verkehrslexikon des Deutschen Reiches"- Verlag Leipzig u. Wien Bibliographisches Institut 1912-1935. | → ZVAB-Antiquariat
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