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Wolfgang Heyda

Aus U-Boot-Archiv Wiki

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Datenblatt: Wolfgang Heyda
Geburtsdatum: 14.11.1913
Geburtsort: Arys
Geburtsort Lage - Damals: Landkreis Johannisburg - Regierungsbezirk Allenstein - Preußische Provinz Ostpreußen
Geburtsort Lage - Heute: Orzysz - Powiat Piski - Woiwodschaft Ermland-Masuren - Republik Polen
Todesdatum: 21.08.1947 (33 Jahre)
Todesort: Kiel
Todesort - Lage: Kreisfreie Stadt - Landeshauptstadt - Bundesland Schleswig-Holstein
Dienstgrade
04.11.1932 Seekadett (Ernennung)
01.01.1934 Fähnrich zur See
01.09.1935 Oberfähnrich zur See
01.01.1936 Leutnant zur See
01.10.1937 Oberleutnant zur See
01.03.1940 Kapitänleutnant
01.08.1944 Korvettenkapitän mit Wirkung vom 01.08.1944 und Rangdienstalter vom 01.08.1944 (-5-)
Orden und Auszeichnungen
00.08.1936 Dienstauszeichnung IV. Klasse
06.06.1939 Deutsche Spanien-Kreuz in Bronze ohne Schwerter
00.08.1944 Dienstauszeichnung III. Klasse
Militärischer Werdegang
01.04.1932 Eintritt in die Reichsmarine als Seeoffiziersanwärter. Crew 32 (aufgerückt nach dem Untergang der Niobe).
15.08.1932 - 07.10.1932 Infanteristische Grundausbildung bei der II. Schiffsstammabteilung der Ostsee, Stralsund.
08.10.1932 - 05.11.1932 Zwischenlehrgang an der Marineschule, Flensburg-Mürwik.
26.10.1932 - 03.11.1932 Bordausbildung auf dem Schulschiff Asta.
06.11.1932 - 02.01.1934 Bordausbildung auf dem Leichten Kreuzer Köln.
03.01.1934 - 17.03.1934 Infanterielehrgang für Fähnriche bei der II. Schiffsstammabteilung der Ostsee, Stralsund.
18.03.1934 - 12.05.1934 Torpedolehrgang für Fähnriche an der Torpedoschule, Flensburg-Mürwik.
13.05.1934 - 29.05.1934 Nachrichtenlehrgang für Fähnriche an der Nachrichtenschule, Flensburg-Mürwik.
30.05.1934 - 15.06.1934 Flaklehrgang für Fähnriche an der Küstenartillerieschule, Wilhelmshaven.
16.06.1934 - 03.07.1934 Sperrlehrgang für Fähnriche an der Sperrschule, Kiel-Wik.
04.07.1934 - 18.04.1935 Hauptlehrgang für Fähnriche mit anschließender Offiziershauptprüfung an der Marineschule, Flensburg-Mürwik.
27.08.1934 - 01.09.1934 - Navigationsbelehrungsfahrt auf dem Tender Weser.
24.01.1935 - 30.01.1935 - Navigationsbelehrungsfahrt auf dem Tender Nordsee.
19.04.1935 - 23.09.1936 Bordausbildung auf dem Leichten Kreuzer Köln.
06.05.1935 - 05.06.1935 - Flaklehrgang an der Küstenartillerieschule, Wilhelmshaven.
02.10.1935 - 07.12.1935 - Artillerielehrgang an der Schiffsartillerieschule, Kiel-Wik.
08.12.1935 - 15.12.1935 - U-Abwehrlehrgang an der U-Schule, Kiel-Wik.
17.02.1936 - 28.05.1936 - Artillerieoffizier-B-Lehrgang an der Schiffsartillerieschule, Kiel-Wik.
24.09.1936 - 28.09.1937 Artillerietechnischer-Offizierslehrgang an der Schiffsartillerieschule, Kiel-Wik.
29.09.1937 - 30.09.1938 Adjutant beim Artillerieversuchskommando, Kiel.
01.10.1938 - 31.03.1940 Wach- und Artillerietechnischer-Offizier auf dem Panzerschiff/Schwerer Kreuzer Admiral Scheer.
01.04.1940 - 31.05.1940 U-Bootsausbildung für Offiziere an der U-Schule, Neustadt/ Pillau und der 1. U-Lehrdivision, Pillau.
03.06.1940 - 29.06.1940 Artillerielehrgang für U-Wachoffiziere an der Schiffsartillerieschule, Saßnitz.
30.06.1940 - 11.08.1940 Torpedolehrgang für U-Wachoffiziere an der Torpedoschule, Flensburg-Mürwik.
12.08.1940 - 19.08.1940 U-Wachoffizierslehrgang an der U-Abwehrschule, Gotenhafen.
20.08.1940 - 01.09.1940 Sperrlehrgang für U-Wachoffiziere an der Sperrschule, Kiel-Wik.
02.09.1940 - 27.09.1940 Nachrichtenlehrgang für U-Wachoffiziere an der Nachrichtenschule, Flensburg-Mürwik.
28.09.1940 - 10.11.1940 Kommandanten-Lehrgang. Kommandanten-Schießlehrgang bei der 24. U-Flottille, Memel.
11.11.1940 - 24.11.1940 U-Lehrgang für Offiziere bei der 1. U-Lehrdivision, Pillau.
26.11.1940 - 19.05.1941 Kommandant von U 120 (II B) - (Schulboot).
20.05.1941 - 20.06.1941 Baubelehrung für U 434 bei der 7. Kriegsschiffbaulehrabteilung, Danzig.
21.06.1941 - 18.12.1941 Kommandant von U 434 (VII C). 1 Unternehmung:
26.10.1941 - 18.12.1941 - Nordatlantik, westlich Gibraltar.
18.12.1941 Verlust seines Bootes, U 434 im Nordatlantik nördlich Madeira.
Das Boot wurde nach schweren Beschädigungen durch die britischen Zerstörern HMS Blankney (L.30) (Lt.Comdr. Philip-Frederick Powlett) und HMS Stanley (I.73) (Lt.Comdr. David-Byam Shaw), selbst versenkt. (2 Tote und 42 Überlebende).
18.12.1941 - 06.05.1947 Britische Kriegsgefangenschaft in Camp 17 Lodge Moor Camp-Sheffield und Camp 30 Bowmanville-Ontario, Kanada.
21.08.1947 An Kinderlähmung, in der Uniklinik Kiel, verstorben.
Quellenverweise - Bundesarchiv-Militärarchiv (BArch-MA) | Invenio Online-Recherche
BArch PERS 6 Die Personalakten-Sammlung. Dies ist die Quelle für einzelne Personen. Hier liegen die Akten alphabetisch geordnet. Jede Ernennung zum Kommandanten, basiert rechtlich auf einem Dokument in diesem Bestand.
BArch RM 7 / 843 ff. Stellenbesetzungslisten. In den Akten der Seekriegsleitung (Skl) wurden regelmäßig Listen geführt, welcher Offizier auf welcher Position (Kommandant, I. W.O., L.I.) saß. Dies diente der personellen Übersicht für den B.d.U.
BArch RHD 18 Neben den Akten gibt es die gedruckten Ranglisten der Deutschen Kriegsmarine (Bestand BArch RHD 18). Hier sind die Offiziere nach ihren Crews und ihrem Dienstalter sortiert. Dies ist die beste Quelle, um das Beförderungsdatum zu verifizieren.
Literaturverweise
Rainer Busch/Hans Joachim Röll "Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - Die deutschen U-Boot-Kommandanten"- Mittler Verlag 1996 - S. 100. | → Amazon
Walter Lohmann/Hans H. Hildebrand "Die deutsche Kriegsmarine 1939 - 1945" - Podzun Verlag 1956 - Band 3 - Abschnitt 292 - S. 100. | → Amazon
Dr. Erich Uetrecht "Meyers Orts- und Verkehrslexikon des Deutschen Reiches" - Verlag Leipzig u. Wien Bibliographisches Institut 1912 - 1935. | → ZVAB - Antiquariat
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