Aktionen

1. U-Flottille WEDDIGEN

Aus U-Boot-Archiv Wiki

Version vom 14. März 2026, 15:18 Uhr von Andreas (Diskussion | Beiträge)
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)

1. U-Flottille Weddigen → 2. U-Flottille Saltzwedel

Verband 1. U-Flottille Weddigen
Die 1. U-Flottille wurde am 27.09.1935 unter dem Traditionsnamen U-Flottille Weddigen in Kiel aufgestellt. Sie diente zunächst als Ausbildungs- und später als Frontflottille und markierte den Beginn des offiziellen Wiederaufbaus der deutschen U-Boot-Waffe nach dem Ersten Weltkrieg. Zum 31.12.1939 erfolgte eine organisatorische Zusammenlegung, bei der die Flottillen Weddigen, Lohs (3. U-Fl.) und Emsmann (5. U-Fl.) zur neuen 1. U-Flottille vereinigt wurden. Der Verband führte die Feldpostnummer M - 06 153.
Entstehung, Funktion und Aufgaben
Aufstellung: 27.09.1935; Kiel.
Namenspatron: Otto Weddigen (Kdt. U 9 im I. Weltkrieg, Pour le Mérite).
Aufgabe: Grundlagenausbildung am Typ II; Sicherung der Ostsee; Frontdienst.
Ende: 31.12.1939; Aufgang in der neu strukturierten 1. U-Flottille.
Standorte und Führung
Zeitraum: 27.09.1935 - 31.12.1939; Kiel
Flottillenchefs: 09/1935 - 12/1935 Kpt.z.S. Karl Dönitz.
01/1936 - 09/1937 Kpt.z.S. Otto Loyke.
10/1937 - 09/1939 Kptlt. Hans-Günther Looff.
09/1939 - 12/1939 Korv.Kpt. Hans Eckermann.
Unterstellte Einheiten (Boote)
Boote: U 7, U 8, U 9, U 10, U 11, U 12, U 13, U 14, U 15, U 16, U 17, U 18, U 19, U 20, U 21, U 22, U 23, U 24.
Relevanz für die U-Boot-Waffe
Führungsebene: Erste Dienststelle von Karl Dönitz als Führer der Unterseeboote (FdU).
Ausbildung: Erprobung der taktischen Zusammenarbeit ("Rudeltaktik") in den 1930er Jahren.
Tradition: Das Flottillenabzeichen zeigte das Eiserne Kreuz in Erinnerung an Weddigens Erfolge.
Quellenverweise - | Invenio Online-Recherche
BArch RM 87 F.d.U. / B.d.U.: Akten zur Aufstellung und Organisation der Flottille Weddigen.
BArch PERS 6 Personalakten: Werdegänge der Flottillenchefs und Kommandanten.
BArch RM 7 Seekriegsleitung: Berichte über Flottillenbewegungen im Herbst 1939.
Literaturverweise
Busch / Röll „Der U-Boot-Krieg 1939–1945“ (Band 2: Der U-Boot-Bau).
Herzog, Bodo „Deutsche U-Boote 1906–1966“ (Kapitel: Die Flottillen).
Lohmann / Hildebrand „Die deutsche Kriegsmarine 1939–1945“ (Band II: Gliederungen).
Alle Angaben ohne Gewähr !!!!
ubootarchivwiki@gmail.com - Andreas Angerer 39028 Magdeburg Postfach 180132

1. U-Flottille Weddigen → 2. U-Flottille Saltzwedel